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[PM] Starke Nachfrage nach Computer- und Videospielen lässt deutschen Markt deutlich wachsen

  • Markt für Computer- und Videospiele wächst im ersten Halbjahr 2015 um 8 Prozent
  • Spiele für Konsole und Mobilgeräte sind wichtige Wachstumstreiber
  • „2015 könnte Wachstum von 11 Prozent aus dem Vorjahr noch übertroffen werden“

Berlin, 23. September 2015 Der deutsche Markt für Computer- und Videospiele ist im ersten Halbjahr 2015 stark gewachsen: Mit rund 863 Millionen Euro konnten im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres 8 Prozent mehr Umsatz erzielt werden. Damals betrug das Marktvolumen 798 Millionen Euro. Das gab der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware auf Basis von Daten des Marktforschungsunternehmens GfK bekannt. „Der Markt für Computer- und Videospiele hat im ersten Halbjahr 2015 nahtlos an die starke Entwicklung des Vorjahres angeknüpft“, sagt Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. „Das anhaltend starke Marktwachstum basiert vor allem auf zwei Säulen: Spiele für die aktuelle Generation der Spielekonsolen werden von den Verbrauchern sehr stark nachgefragt. Auch der Verkauf von virtuellen Gütern und Zusatzinhalten gehört zu den Wachstumstreibern. Das kundenfreundliche Free-to-Play-Modell gewinnt immer mehr Nutzer für sich.“

Deutscher Gesamtmarkt für digitale Spiele im ersten Halbjahr 2015

Starke Nachfrage nach Computer- und Videospielen in allen Teilmärkten

Alle drei Segmente des deutschen Computerspiele-Markts sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen: Der Umsatz mit dem Kauf von Spielen für PC, Konsole, Handheld und Mobilgeräte konnte um drei Prozent auf 534 Millionen Euro zulegen. Die Entwicklung dieses Teilmarktes hatte der BIU bereits zur gamescom kommuniziert. Erstmals liegen nun auch die Daten zum Umsatzwachstum bei Mikrotransaktionen und Abonnements vor: Mit virtuellen Gütern und Zusatzinhalten (Mikrotransaktionen) wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 264 Millionen Euro umgesetzt und damit 15 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Marktsegment der Abo-Gebühren wuchs auf rund 65 Millionen Euro – zum ersten Halbjahr 2014 bedeutet dies ein deutliches Plus von 27 Prozent.

Gute Aussichten für das zweite Halbjahr

Die positive Entwicklung in den ersten sechs Monaten dieses Jahres, scheint sich auch im zweiten Halbjahr fortzusetzen. Das legen zumindest Experten-Einschätzungen nahe. Gemeinsam mit der GfK hat der Verband der deutschen Computer- und Videospielbranche in diesem Jahr erstmals eine Expertenbefragung zur weiteren Marktentwicklung durchgeführt. Danach soll der deutsche Gesamtmarkt für Computer- und Videospiele 2015 die Schwelle zum zweistelligen Wachstum durchbrechen. Bei einem guten Verlauf des weiteren Jahres könnte sogar das Wachstum von 11 Prozent aus dem Vorjahr übertroffen werden, was angesichts der Menge potenzieller Blockbuster-Titel, die für das zweite Halbjahr angekündigt sind, wahrscheinlich ist. Schenk: „Derzeit stehen alle Zeichen auf eine ebenso positive Entwicklung wie im Jahr 2014. Bei einem guten Verlauf des zweiten Halbjahres könnten die 11 Prozent Marktwachstum aus dem vergangenen Jahr sogar noch übertroffen werden.“

Hinweis zu Marktdaten:

Die GfK verwendet Erhebungsmethoden zur Erfassung der Daten des deutschen Marktes für digitale Spiele, die weltweit und qualitativ einmalig sind. Hierzu gehören unter anderem eine für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentative Befragung von 25.000 Konsumenten zu ihren Einkaufs- und Nutzungsgewohnheiten bei digitalen Spielen, sowie ein Handelspanel. Die Datenerhebungsmethoden erlauben einmaligen Einblick in den deutschen Markt für digitale Spiele.

Informationen zum BIU

Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. ist der Verband der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Seine 25 Mitglieder sind Entwickler, Publisher und Anbieter von digitalen Spielen und repräsentieren über 85 Prozent des deutschen Marktes. Der BIU ist beispielsweise Träger der gamescom. Als kompetenter Ansprechpartner für Medien sowie politische und gesellschaftliche Institutionen beantwortet der BIU alle Fragen rund um das Thema digitale Spiele.

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